Auf den folgenden Seiten unter dem Link "Kranheitsbilder" versuche ich einen kurzen Überblick über die verschiedenen Formen von Essstörungen zu geben. Die Texte haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Es ist mir auch wichtig auf folgendes hinzuweisen: Die Grenzen zwischen einer Essstörung und gesellschaftlich noch akzeptierten Verhalten sind fließend. Die Zahlen und Fakten, die ich unter dem Link "Prävention" anführe, machen deutlich, wie viele Frauen ein mehr oder weniger ungesundes Essverhalten praktizieren. Es ist daher wichtig eine Essstörung möglichst früh zu erkennen und Mädchen und Frauen auch dann mit ihren Problemen ernst zu nehmen, wenn sie noch nicht alle Diagnosenkriterien einer Essstörung erfüllen. Oftmals sind es Fachleute wie Mediziner/innen oder Pädagog/innen die Betroffene nicht als essgestört wahrnehmen oder aktzeptieren, weil nicht alle Diagnosekriterien auf sie zutreffen. Meiner Ansicht nach beginnen Essstörungen schon früh und sollten erkannt und bekämpft werden, bevor die Folgen für Körper und Geist so deutlich sind, wie es in den Lehrbüchern beschrieben wird...

Ich möchte dieser Seite daher eine eigene Definition von Essstörungen voranstellen:

Eine Essstörung besteht dann, wenn das ganze Denken und der ganze Alltag um das Thema Essen und Hungern kreist und wenn die Gewichtsreduktion das Wichtigste im Leben ist.