Wir haben hier eine Liste mit häufig gestellten Fragen aufgeführt, die euch aber bitte nicht
davon abhalten sollen uns zu schreiben!
Auch wenn ihr ähnliche oder gleiche Fragen habt, dürft ihr uns selbstverständlich eure
persönliche Situation in einer Mail schildern und ums um Rat fragen.
Bin ich essgestört?
Bin ich untergewichtig? Was ist denn überhaupt ein normales Gewicht?
Ich will nicht, dass meine Eltern etwas merken - was soll ich tun?
Wie finde ich Hilfe?
Ich habe Angst in eine Beratungsstelle zu gehen.
Meine Freundin ist essgestört - was soll ich tun?
Ich bin männlich - beratet ihr mich auch?
Ich schreibe eine Hausarbeit oder ein Referat über Essstörungen - könnt ihr mir Infos schicken?
Ich schreibe meine Diplomarbeit zum Thema "Prävention von Essstörungen"...
Die am meisten gestellte Fragen ist sicher die: Bin ich überhaupt essgestört? Viele Mädchen kennen Berichte aus dem Fernsehen, in denen über ständige Fressattacken von Bulimikerinnen berichtet wird und über Magersüchtige, die weniger als 40 Kilo wiegen.
Das sind die Fakten, die sich in den Köpfen festsetzen. Und so haben viele Betroffene zwar das Gefühl: irgendetwas stimmt nicht mit mir! Aber sie zweifeln daran, ob sie wirklich essgestört sind, haben vielleicht sogar Angst, mit ihren Problemen nicht ernstgenommen zu werden.
Natürlich gibt es Kriterien, nach denen Mediziner/innen entscheiden, ob eine/r essgestört ist oder nicht. Meiner Ansicht nach sind diese Kriterien für Betroffene erst einmal relativ egal. Wenn du selbst das Gefühl hast, dass irgendetwas nicht mit dir stimmt, dann solltest du dir Hilfe suchen. Wenn du das Gefühl hast, dass die Themen Essen und Hungern ständig in deinem Bewusstsein sind, wenn du unglücklich und verzweifelt bist, wenn du das Gefühl hast, dein Essverhalten nicht unter Kontrolle zu haben, dann solltest du dir Hilfe suchen. Unabhängig davon, wie viel oder wenig du wiegst. Denn unabhängig davon, ob du nun "essgestört" bist oder nicht: es geht dir nicht gut und das solltest du ändern!
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Bin ich untergewichtig? Was ist denn überhaupt ein "normales" Gewicht?
Als die Seite entstanden ist, hatte ich mir festvorgenommen, keine Formeln zur Berechnung des Gewichts
zu veröffentlichen, weil ich es schlimm finde, wenn Menschen
(im allgemeinen sind es Mädchen und Frauen!) nicht auf
ihr eigenes Gefühl, sondern nur auf Zahlen und Tabellen vertrauen. Aber da wir immer wieder die
Frage nach Untergewicht gestellt bekommen, möchte ich nun doch darauf eingehen.
Denn viele Mädchen
schätzen ihr Gewicht selbst völlig falsch ein und ich bin immer wieder
überrascht und entsetzt
über Aussagen wie diese: "Ich bin 1,72m groß und wiege 49 Kilo. Das ist doch normal, oder?".
Ist es nicht!!!
Wie aber wird nun das "Normalgewicht" berechnet?
Noch immer spukt in den Köpfen das sogenannte
Idealgewicht herum, das 1959 von einem Lebensversicherungsagenten "erfunden" wurde. Das "Idealgewicht"
wurde nach der simplen Formel Körpergröße minus 100 minus 10% berechnet,
die natürlich Unfug ist. Heute weiß man, wie unsinnig es ist, alle Menschen - unabhänig
von Körperbau etc - in das gleiche Schema pressen zu wollen. Die wenigstens Menschen hatten
auch dieses sogenannte Idealgewicht, was viele natürlich frustrierte...
Inzwischen wird das "Normalgewicht" mit Hilfe des sogenannten Body Mass Index (BMI) berechnet.
Die Formel lautet:
Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch (Körpergröße in Meter zum Quadrat).
Wenn du also 1,72 groß bist und 67 Kilo wiegst, dann berechnest du deinen BMI so:
67 geteilt durch (1,72 x 1,72)= 22,64. Dein BMI beträgt 22,64.
Als "normal" gilt ein BMI von 20 bis 25
Mehr als 25 gilt als Übergewicht
Mehr als 30 gilt als schweres Übergewicht
Bei einem BMI unter 19 hast du Untergewicht
Ein BMI von 17,5 und weniger ist ein Diagnosekriterium von Magersucht
Wenn du bei einer Größe von 1,72 also ein Gewicht von 49 Kilo hast, so entspricht das einem
BMI von 16,56!!! Und das ist erschreckend wenig! Wenn du so ein niedriges Gewicht hast, dann solltest du
auf jeden Fall zu einer Ärztin/ einem Arzt gehen und dich untersuchen lassen. Außerdem solltest
du drüber nachdenken, warum du so wenig wiegst und solltest dir so schnell wie möglich Hilfe suchen!
Mach dir klar, dass du bei dieser Größe zwischen 59 und 73 Kilo wiegen kannst und immer noch im
Normalbereich liegst! Aber weniger als 56 Kilo solltest du auf gar keinen Fall wiegen!
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Ich will nicht, dass meine Eltern etwas merken. Was soll ich tun?
Manche Mädchen haben Angst, dass ihre Eltern etwas von ihren Problemen bemerken
könnten und suchen sich deshalb keine Hilfe. Das ist schade, denn so wird die Situation
natürlich immer schlimmer. Wichtig ist auf jeden Fall sich einen Menschen zu suchen,
dem man vertraut. Wenn es die Eltern nicht sind, dann kannst du dich vielleicht an eine
Verwandte oder Freundin oder an die Vertrauenslehrerin deiner Schule wenden. Viele Schulen
haben inzwischen auch Suchtbeauftragte und die sollten sich auch mit Essstörungen auskennen.
Wichtig ist, dass du mit deinen Problemen nicht alleine bleibst!
Je nachdem wie schlecht es dir geht, brauchst du vielleicht auch professionelle Hilfe.
Es gibt in jeder größeren Stadt Beratungsstellen, an die du dich wenden kannst und die dich -
meist kostenlos - beraten.
Manche Beratungsstellen wollen für die Beratung ein Honorar haben, das solltest du vorher
abklären. Und wenn du das Geld nicht hast, dann solltest du das ansprechen und fragen,
ob du die Beratung billiger oder kostenlos haben kannst.
Wenn du älter als 14 Jahre bist, dann gilt für dich die ärztliche
Schweigepflicht genauso wie für Erwachsene! Mediziner/innen oder Psycholog/innen,
die dich beraten, dürfen also ohne deine Einwilligung keine Informationen an deine
Eltern weitergeben. Es wäre also falsch, nur aus Angst vor den Eltern keine Hilfe zu suchen!
Und noch ein Tipp zu unserer E-Mail-Beratung: Manche Mädchen schreiben uns nicht,
weil sie keine eigene E-Mail-Adresse und/ oder keinen eigenen Computer besitzen und Angst haben, dass ihre
Eltern die Mails lesen könnten. Auch das ist schade, denn so können wir euch natürlich kaum helfen.
Wir bieten euch aber die Möglichkeit an, euch anonym im Forum (siehe Mädchenseite unter dem Link "Forum") einzutragen: Wir werden dort versuchen so gut
wie möglich
auf eure Probleme und Fragen zu antworten.
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Tipps, wie und wo du Hilfe findest, stehen auf der Mädchenseite unter
Hilfe.
Dort findest du Links zu anderen Seiten und zu Organisationen, die dir weiterhelfen können.
Außerdem
findest du Listen und Suchmaschinen, die Auskunft über Beratungsstellen in deiner Nähe geben.
Du kannst auch mit allgemeinen Suchmaschinen wie zum Beispiel "Google" nach Beratungsstellen in deiner Nähe
suchen, in dem du zum Beispiel die Schlagwörter "Essstörungen, Beratung" und den Namen deiner
Stadt eingibst.
Wenn du so keine Organisation in deinem Wohnort findest, hilft meistens ein Anruf beim Gesundheitsamt
deiner Stadt.
Wenn du nicht weiterkommst, dann kannst du uns auch eine Mail schreiben:
Wenn du uns schreibst, wo du wohnst, dann versuchen wir, Adressen in deiner Nähe zu finden.
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Ich habe Angst davor in eine Beratungsstelle zu gehen.
Die Angst in eine Beratungsstelle zu gehen haben sehr viele. Oftmals steht einfach nur Unsicherheit dahinter:
Viele Mädchen wissen nicht so recht, was sie in einer Beratung erwartet und können sich die
Situation einer Beratung gar nicht vorstellen. Wenn es dir auch so geht, dann mach dir folgendes klar:
Eine Beratung soll gut für DICH sein. Du sollst dich wohlfühlen und wenn du das nicht tust, dann
hast du das Recht jederzeit wieder zu gehen.
Frag dich also mal, ob du irgendwas zu verlieren hast, wenn du in eine Beratungsstelle gehst:
Im schlimmsten Fall ärgerst du dich hinterher
über die Beraterin, aber mehr kann dir doch eigentlich nicht passieren, oder?
Wenn du dich aber wohl fühlst, wenn du auf eine gute Beraterin triffst, dann kann dir eine Beratung sehr
weiterhelfen!
Wenn du dich entschieden hast eine Beratungsstelle zu besuchen, dann sag deiner Beraterin am besten gleich,
dass du Angst vor der Beratung hast. Das ist ein ganz guter Einstieg, denn deine Beraterin merkt,
dass du ehrlich bist und kann dir besser helfen als wenn du deine Angst krampfhaft überspielst.
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Meine Freundin ist essgestört - Was soll ich tun?
Es kommt immer wieder vor, dass uns verzweifelte Angehörige oder Freund/innen von Essgestörten
schreiben. Vielleicht bist auch du in dieser Situation: du weißt oder vermutest,
dass deine Freundin essgestört ist, du weißt aber nicht, was du tun kannst.
Leider gibt es hier überhaupt keine pauschale Antwort und es ist erst einmal wichtig, dass du
herausfindest, wie die Situation nun wirklich aussieht.
- Kann deine Freundin offen mit dir über ihre Probleme reden?
- Will sie Hilfe haben und weiß nur nicht wie?
- Signalisiert sie nach außen, dass es ihr schlecht geht und lehnt aber jedes Hilfsangebot ab?
Versuche in Gesprächen herauszufinden, wie es deiner Freundin geht und was sie sich von dir wünscht.
Dabei ist es aber ganz wichtig, dass du auch auf dich und deine Gefühle aufpasst!!!
Viele Angehörige sind - berechtigterweise, natürlich - so besorgt, dass sie gar nicht mehr
auf ihre eigenen Wünsche und Bedrüfnisse achten. Sie opfern sich auf, sind ständig für
die Essgestörte da und übernehmen allmählich immer mehr die Rolle der hilflosen Helferin.
Pass auf, dass du diesen Fehler nicht auch machst: du tust weder dir noch deiner Freundin etwas Gutes damit!
Ganz hilfreich kann es sein, wenn du auch von dir und deinen Gefühlen redest:
Mach ihr klar, dass du
dir Sorgen machst und mach ihr auch klar, dass du mit dieser Belastung nicht alleine bleiben möchtest!
Denk einmal darüber nach, ob du dich nicht an eine Beratungsstelle wenden möchtest. Auch wenn du "nur" eine
Freundin bist, kannst du dich dort beraten lassen. Vielleicht hilft es dir, Klarheit über deine Situation
zu bekommen. Und wenn dir die Beratung gut getan hat, kannst du ja vielleicht auch deine Freundin überzeugen,
dass auch sie dort Hilfe bekommen kann.
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Ich bin männlich - beratet ihr mich auch?
Diese Frage bekommen wir zwar nicht oft gestellt, aber trotzdem möchten wir sie beantworten: Unsere Seite
richtet sich zuerst einmal an Mädchen und Frauen, da die meisten Essgestörten weiblich sind.
Außerdem
haben wir als Mitarbeiterinnen von Frauenprojekten natürlich besonders den Wunsch Mädchen und Frauen zu
helfen.
Dabei möchten wir aber selbstverständlich keine Männer ausschließen!!! Uns ist sehr
bewusst, dass gerade essgestörte Männer es sehr schwer haben, da sie mit ihrer "typische weiblichen"
Störung oft nicht ernstgenommen werden. Das ist schade und lässt viele noch mehr verzweifeln.
Aus diesem Grund helfen wir selbstverständlich auch allen essgestörten Jungen und
Männern, die auf unsere Seite kommen!
Ebenso selbstverständlich beantworten wir auch Fragen von Vätern, Brüdern oder Freunden!
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Ich schreibe eine Hausarbeit oder ein Referat über Essstörungen - könnt ihr mir Infos schicken?
Nein, das können wir leider nicht! Wir bekommen immer wieder Anfragen von Schülerinnen oder
Studentinnen, die sich mit dem Thema Essstörungen beschäftigen und Informationsmaterialien
von uns haben möchten.
Manchmal verwundern mich diese Fragen ein wenig, da wir auf unserer Seite
zahlreiche Informationen zum Thema Essstörungen veröffentlicht haben, die über den Umfang einer "Broschüre" weit
hinausgehen.
So findet ihr auf der "Seite für betroffene Mädchen und Frauen"
Informationen zu
Essstörungen und ihren Ursachen, sowie zu der Möglichkeit
Hilfe zu bekommen.
Auf der "Infoseite Prävention" findet ihr noch
umfangreichere Informationen über Essstörungen, die meiner Diplomarbeit zum Thema "Prävention von
Essstörungen" entnommen sind.
Wenn wir diese Infos drucken wollten, müssten wir wahrscheinlich ein Buch veröffentlichen...
Darüber hinaus findet ihr auf der Infoseite eine ausführliche Literaturliste, die euch sicher
weiterhilft. Ich denke auch, dass Broschüren - wie sie zum Teil von Krankenkassen herausgegeben werden - einem
so komplexen Thema wie Essstörungen gar nicht gerecht werden können. Wenn ihr also eine Hausarbeit
schreibt, solltet ihr euch auf jeden Fall die entsprechende Fachliteratur besorgen.
Als Einstieg in das Thema sind Broschüren aber sicherlich hilfreich. Wendet euch am besten
an eine Beratungsstelle in eurer Nähe. Auch Gesundheitsämter und Krankenkassen haben
Infomaterialien.
Kostenlose oder preiswerte Informationen
gibt es außerdem bei folgenden Organisationen und Einrichtungen:
- Kostenlose Materialien zum Thema Gesundheit kannst du bei der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bestellen.Seit Mitte März gibt es von der
BzgA auch die Seite www.bzga-essstoerungen.de zum Thema Essstörungen.
Auf der Seite des wdr-Schulfernsehens findest du eine Liste mit Veröffentlichungen der BzgA zum
Thema Essstörungen.
- Der Verein
"Aranat" in Lübeck hat die Broschüre:
"...und ewig droht das Essen" herausgegeben.
Sie kann kostenlos unter der E-Mail-Adresse info@aranat.de bestellt werden.
- Der österreichische Frauenminister (ja, das ist wirklich ein Mann!!!) hat die Broschüre
"Wenn Essen zur Qual wird"
herausgegeben. Sie kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.
- Der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe hat eine Broschüre zum Thema Magersucht herausgegeben.
Die Broschüre (Nicol-Verlag) kostet 1,90 EUR und kann bestellt werden bei der
GVS-Geschäftsstelle, Kurt-Schumacher-Str. 2,
34117 Kassel,
Tel.von 9 bis 15.30 Uhr: 0561/109570,
E-Mail:
gvs@sucht.org. Weitere Infos zu dieser Broschüre findest
du auf der Seite der Ärztezeitung.
Solltet ihr Verständnisprobleme oder konkrete Fragen haben, so dürft ihr euch
selbstverständlich bei uns melden!
Am besten schreibt ihr eine Mail an die Adresse mail@maedchenhaus-heidelberg.de.
Wir wünschen euch viel Erfolg bei eurer Arbeit!
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Ich schreibe meine Diplomarbeit über die "Prävention von Essstörungen"
...
Da ich (Katrin Raabe) meine Diplomarbeit über dieses Thema geschrieben habe, bin
ich in den letzten fünf Jahren immer wieder nach dieser Arbeit gefragt worden.
Seit März 2005 gibt es nun ein Buch zu diesem Thema:
Katrin Raabe:
Mädchenspezifische Prävention von Essstörungen.
Schneider Verlag Hohengehren, 2005.
Zu bestellen auch bei Buchhandel.de
ISBN 3-89676-950-2
14,-
Außerdem werde ich immer wieder nach Tipps gefragt.
Auch diese Frage finde ich verständlich, aber sie ist schwer zu beantworten,
da die Antwort entweder oberflächlich oder seitenlang werden würde...
Natürlich kann ich Tipps geben und das tue ich auch gerne!
Ich habe
beschäftige mich schließlich sein Jahren mit dem Thema.
Allerdings muss
ich dafür erst einmal genaue Infos über eure Arbeit, den Stand der Dinge und eure Wünsche
bekommen. Das geht
am besten in einem Telefongespräch und ihr könnt mich nach Absprache gerne während meiner
Mädchenhaus-Sprechzeiten
anrufen und ausfragen: 06221/ 654914 - die aktuellen Zeiten werden angesagt.
Ihr könnt auch
gerne per Mail an
die Adresse mail@maedchenhaus-heidelberg.de Kontakt aufnehmen und einen Termin für ein Gespräch
vereinbaren.
Erfahrungsgemäß dauern solche Gespräche bis zu einer Stunde und da es dem Mädchenhausverein
finanziell alles andere
als gut geht, würde ich euch als Gegenleistung für ein langes Gespräch
um eine kleine Spende für unser Beratungsprojekt bitten.
Da diese Bitte (so glaube ich zumindest) von manchen falsch verstanden worden ist,
möchte ich
sie noch ein bisschen erläutern:
Unter einer "kleinen" Spende stelle ich mir einen Betrag ca. 5,- Euro vor, nicht mehr.
Und diese Spende soll keine "Bezahlung" für meine Beratung, sondern soll
einfach nur einen kleinen Ausgleich darstellen - meine tatsächliche (sehr knappe!)
Arbeitszeit kostet den
Mädchenhausverein natürlich wesentlich mehr.
Hinzu kommt, dass gerade unser Internetprojekt "Ess-stoerungen.net" auf sehr wackeligen Beinen steht.
Euer Geld kommt also auf gar keinen Fall mir zu Gute, sondern essgestörten Mädchen und Frauen,
die wir selbstverständlich kostenlos beraten.
Infos zum Thema "Spenden" findet ihr ebenfalls auf der Internetseite "Ess-stoerungen.net" unter dem
Punkt Wir brauchen Unterstützung!
Und last but not least: solltet ihr wirklich keine 5 Euro haben, so können wir auch
darüber reden...
Ich wünsche euch viel Erfolg bei eurer Arbeit!
Herzliche Grüße von
Katrin
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