Ich bekomme immer mal wieder Anfragen, ob ich Informationen zu Studien veröffentlichen würde. Da ich Forschung wichtig finde, möchte ich die Informationen über die angefragten Studien hier gerne weitergeben.
Für alle, die forschen, hier ein paar kurze Informationen!

Interessante Neuerscheinungen zum Thema Essstörungen:

Antje Döring: Weniger

weniger klein„Weniger ist mehr!“, verkündete Paolo. Anschließend hat der Schulschwarm sie abserviert. Seitdem will Jasmin bloß eins: dünner = attraktiver werden. Wenn ihre Familie beim Mittagstisch sitzt, mimt Jasmin deshalb die Esserin nur noch. Das meiste kippt sie später heimlich weg. Hilfe beim Abnehmen erhofft sie sich im Internetforum der „Porzellan-Mädchen“. Mit der Moderatorin dieser Seite hat sie bald engen Kontakt. Sie bekommt gesundheitliche Probleme. Zunehmend wird die Situation bedrohlich. Doch sie ist hin- und hergerissen. Einerseits hat sie den Drang, noch schlanker zu werden – so wie alle Forumsmädchen. Andererseits keimen allmählich gegensätzliche Erkenntnisse, denn sie lernt auch andere Menschen kennen. Und dann ist da noch Philipp. Er kann in dieser aufreibenden Zeit ihr Vertrauen gewinnen. Doch welche Seite gewinnt die Oberhand?

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Iris Nepomuck: Kurvendiskussion

kurvendiskussion kleinIn eindrucksvollen Beschreibungen beschäftigt sich die Autorin in diesem Roman mit dem Thema der Essstörung anhand einer fiktiven Geschichte. Familiäre Ursachen, der Schwestervergleich, Erwartungshaltungen von Vater und Mutter, weibliche Rollenerwartungen, Schönheitsideal und vieles mehr müssen als Ursachen ausgemacht werden. Allemal aber ist es die mangelnde Selbstliebe, die die Protagonistin ins Verhängnis führt. Eigene Unsicherheit führt zu Vorwürfen dem Freund / dem Partner gegenüber. Kleinigkeiten führen zu tagtäglichen Katastrophen.

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Selbsthilfeprogramm "WE CAN" für Angehörige

Programm und Studie der Technischen Universität Dresden

Icon ICare LogoDas Online-Programm WE CAN besteht aus 8 Online-Modulen und zielt darauf ab, die Fürsorgefähigkeiten der Angehörigen und ihre Kommunikation und den Umgang mit den von Anorexie betroffenen Menschen zu verbessern, gleichzeitig aber auch deren eigene Bedürfnisse zu berücksichtigen und so die psychische Belastung der Angehörigen zu reduzieren. Als Angehörige gelten Eltern, Geschwister, Partner oder Freunde, die die erkrankte Person unbezahlt unterstützen und betreuen.

Die Angehörigen sollten dabei mindestens 18 Jahre, die Patienten mindestens 16 Jahre alt sein. Im Programm erwarten die Angehörigen interessantes Informationsmaterial und praktische Übungen zur Verbesserung ihres Umgangs mit der erkrankten Person und ihren eigenen Bedürfnissen sowie Diskussionsforen zum Austausch mit anderen Angehörigen.

Zu den Themen des Online-Programms gehören z.B.: 

  • Ursachen und Symptome der Magersucht
  • Effektive Kommunikation mit Betroffenen
  • Unterstützung bei den Mahlzeiten
  • Einfluss der Magersucht auf das Familienleben
  • Umgang mit essstörungsspezifischen Verhaltensweisen (z.B. Essanfälle, Erbrechen)
  • Risiken und körperliche Folgeschäden
  • Wie Angehörige auf Ihre eigenen Bedürfnisse achten und so Ihr Wohlbefinden verbessern können.

»Weitere Informationen im Programmflyer
»zur Programmseite

 

Online-Selbsthilfe mit everyBody Plus – ein Angebot für Frauen mit einer Essstörung mit Essanfällen

Programm und Studie der Technischen Universität Dresden

Icon ICare LogoIm Rahmen einer Studie der TU Dresden haben Frauen mit Bulimie, Binge Eating Störung oder einer anderen Essstörung mit regelmäßigen Essanfällen die Möglichkeit, an einem angeleiteten Online-Programm (everyBody Plus) zur Überbrückung der Wartezeit auf eine ambulante Psychotherapie teilzunehmen.

 

Das Online-Programm everyBody Plus ist kostenlos und besteht aus 8 Sitzungen, die wöchentlich freigeschaltet werden. Es wurde entwickelt, um Informationen über die Entstehung und Aufrechterhaltung von Essstörungen zu vermitteln, die persönliche Geschichte der Essstörung besser zu verstehen, Auslöser für Essanfälle und gegensteuernde Maßnahmen erkennen zu lernen, alternative Verhaltensweisen für Situationen mit einem problematischen Essverhalten aufzuzeigen sowie die Körperzufriedenheit zu verbessern. In jeder Sitzung lernen die Teilnehmerinnen etwas Neues über ausgewogene Ernährung und Bewegung, Essstörungen, Körperbild und Schönheitsideal sowie verschiedene Themen aus dem Bereich der Gefühle.

Daneben werden interessante Gedankenexperimente, Übungen sowie moderierte Diskussionsforen zum Austausch mit anderen betroffenen Frauen angeboten. Jede Teilnehmerin erhält wöchentlich eine individuelle Rückmeldung durch eine im Bereich Essstörungen erfahrene Diplom-Psychologin zu ihren Einträgen im Programm. Bestandteil von everyBody Plus ist außerdem die Teilnahme an Befragungen, für die Teilnehmerinnen als Dankeschön eine kleine Aufwandsentschädigung erhalten. Teilnehmen können Frauen ab 18 Jahren mit einer Essstörung mit Essanfällen, die auf einen Platz für ambulante Psychotherapie warten.

Bei Interesse an einer Studienteilnahme erhältst Du weitere Hinweise und Informationen zur Anmeldung unter https://icare-online.eu/de/everybody-plus.html

 

Umgang mit Gefühlen, Studie der Universität Wien, Juli 2016

Sehr geehrte Foren-NutzerInnen!
Wir sind Studierende an der psychologischen Fakultät der Universität Wien und führen im Rahmen eines Forschungsprojekts eine Online-Studie zum Thema Umgang mit Gefühlen bei regelmäßigen Essanfällen und Adipositas durch.

In der Online-Studie geht es um Ihre persönlichen Empfindungen, die Sie in Zusammenhang mit Ihrem Essverhalten erleben. Zudem ist von besonderem Interesse, wie Sie im Alltag mit negativen und positiven Gefühlen und Gedanken umgehen. Um möglichst viele Personen zu erreichen und somit die Qualität der Studie zu gewährleisten, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Falls Sie von regelmäßigen Essanfällen und/oder Adipositas betroffen sind, bitten wir Sie daher um Ihre geschätzte Mithilfe!

Da wir verschiedene Personengruppen in Hinblick auf diese Thematik vergleichen wollen, suchen wir außerdem Personen, die an keiner Essstörung leiden – egal ob diese normalgewichtig oder übergewichtig sind.

Vor einiger Zeit wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts bereits Daten für eine Online-Studie, die sich mit dem Thema Umgang mit Gefühlen bei der Binge-Eating-Störung beschäftigt hat, erhoben – falls Sie sich erinnern können, bereits an der damaligen Studie teilgenommen zu haben, bitten wir Sie, bei der aktuellen Befragung nicht erneut mitzumachen und bedanken uns für Ihre Unterstützung sowie für Ihr Interesse.

Die Teilnahme an der aktuellen Studie nimmt ca. 30 Minuten in Anspruch (die Dauer ist von der individuellen Bearbeitungsgeschwindigkeit beim Ausfüllen der Fragebögen abhängig).
Ihre Daten werden streng vertraulich behandelt, sind anonym und enthalten keinerlei Informationen, mit denen man Sie identifizieren könnte.

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen zur Studie haben, können Sie uns gerne per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kontaktieren.

Hier geht es zur Online-Studie: http://dk.akis.at/minder/eating

Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!
Beste Grüße
Daniel Meissl, BSc und Elisabeth Strutzenberger, BSc

 

Ergebnisse der Onlineumfrage der Uni Osnabrück im Oktober 2014

Danke an alle, die bei der Onlineumfrage der Universität Osnabrück mitgemacht haben! Eine erste Auswertung der Onlineumfrage der Universität Osnabrück ist hier zu finden!